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Trauerfloristik und Umeltschutz

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur ist auch in der Trauerfloristik ein wichtiges Thema. Floristen müssen sich durchaus um die in Kränzen und Sträußen eingesetzten Deko-Materialien Gedanken machen .
Trauerschleifen müssen umwelttechnische Unbedenklichkeit aufweisen, und das nicht nur wegen der immer strenger werdenden Friedhofsauflagen. Verständlich, wenn man bedenkt, dass Trauerkränze und Sträuße kompostiert werden. Deshalb darf beispielsweise auch kein lackierter Draht zum Binden von Kränzen verwendet werden.

Symbol "Rose" auf einer Kranzscheife
Blütenkranz mit pinkfarbener Trauerschleife

Die meisten Seidenbänder sind heute vollständig biologisch abbaubar. So sind die Kranz- und Florbänder aus Seidenacetat, also Zellulose aus Holz, welches komplett und rückstandfrei in der Erde verrottet. In meinem Sortiment verzichte ich komplett auf Bänder mit Gold- oder Silberrand. Der für die Schmuckränder eigewebte „Lurex“-Faden besteht aus Aluminium und Polyester.

Die von mir verwendeten Farben sind lösemittelfrei (d.h. das Lösemittel ist Wasser) und belasten somit weder Gesundheit, noch Umwelt.

Farbtrocknung

Das Trocknen von Farbe kann in zwei Kategorien eingeteilt werden: in die physikalische Trocknung und die chemische Trocknung.

Trocknet eine Farbe physikalisch so verdunsten alle flüssigen Anteile (Lösemittel). Durch zufügen der gleichen Lösemittel wird die Farbe wieder flüssig (z.B. Wasserfarbe, Tinte, Plakafarbe oder Kunstharzlack).

Die chemische Trocknung härtet die Farbe auch „oxidativ“. Eine chemische Reaktion lässt die Bindemittel und Additive unlösbar miteinander verschmelzen (z.B. Fassadenfarbe).

Bei der Farbauswahl für Kalligraphien kommt es immer auf den Verwendungszweck  und den zu beschriftenden Untergrund an. Tinte und Tusche sind zum Beispiel für Arbeiten auf Papier und Karton gut geeignet.
Beim Beschriften von Trauerschleifen verwende ich besonders hochwertige, chemisch trocknende Farben. Sie sind lichtecht, wasserfest und grundwasserneutral.